Gewinnspiel zum Bloggeburtstag Teil 1

Anja Druckbuchstaben | 28 August 2013 | 21 Kommentare
Jetzt hab ich doch vor lauter Urlaub und Entspannung tatsächlich meinen Bloggeburtstag verpennt. Ich blogge nun schon seit dem 14.08.2012. Du meine Güte, wo ist bloß die Zeit geblieben??? Da es immer noch Spaß macht, werde ich wohl das nächste Jahr auch noch durchhalten :-P

Da es ja fast schon eine Tradition unter Bloggern ist, zu einem Jubiläum ein Gewinnspiel zu veranstalten, werde ich das auch tun! Ich verlose Bücher einer Reihe, die mich zuletzt am meisten begeistern konnte. Jeweils im Abstand von ein bis zwei Wochen, könnt ihr nun bei mir die tollen Bücher um den Police Constable und Zauberer Peter Grant von Ben Aaronovitch bei mir gewinnen.

Schreibt mir einfach einen Kommentar unter diesen Post und verratet mir einen Blog, der unter 100 Leser hat und dem man, eurer Meinung nach, unbedingt folgen sollte.
Ein paar kleine Bedingungen gibt es allerdings: Seid oder werdet Leser meines Blogs. Außerdem braucht ihr die Einverständnis eurer Eltern, falls ihr noch keine 18 seid.


Los geht es mit einem nagelneuen Exemplar von "Die Flüsse von London! Viel Glück! Ausgelost wird am 07. September.





Die Insassen von Katharina Münk

Anja Druckbuchstaben | 26 August 2013 | 4 Kommentare
Zum Inhalt:
Vier Insassen der Nervenklinik St. Ägidius bringen ihre Anstalt zunächst auf Kurs und anschließend an die Börse. Schließlich sind sie vom Fach, handelt es sich doch um drei ehemalige Topmanager und eine Chefsekretärin. Ohnehin ist Exfinanzvorstand Dr. Wilhelm Löhring überzeugt, die Klinik sei seine eigene Firma. Sofort will er sein Unternehmen mithilfe der drei Insider flottmachen. Da im Zeitalter der anonymen digitalen Kommunikation und mit einer entsprechenden Reputation in der Wirtschafts-Community alles möglich ist, gerät der Börsengang zu einem vollen Erfolg. Zunächst Jedenfalls.

Mein Senf zum Buch:
Der große Treiber (normale Irre) in dieser Geschichte ist Herr Löhring vom Cheftyp: Aggressiver Besserwisser. Unweigerlich beginnt man Vergleiche zur Chefetage der eigenen Firma zu ziehen und es werden einige Parallelen deutlich ^^. 
Wirklich unglaublich, was dieser Typ in Bewegung setzt und mit Hilfe seiner Mit-Insassen auf die Beine stellt. Es gelingt ihm sogar Kontakt nach außen, zu einem befreundeten Banker aufzunehmen. Die wirkliche Kür vollbringt allerdings, die ebenfalls insässige, ehemalige Chefsekretärin. Ich habe es ja schon immer gewusst, die Sekretärinnen dieser Welt halten die Zügel in der Hand.

Bis zum anvisierten Börsengang bietet sich eine witzige Story, die mich gut unterhalten hat.  Was ich vom Ende halten soll, weiß ich nicht so genau. Es bleibt die Erkenntnis: Wir leben in einer echt durchgeknallten Welt! Und: Persönliche Beziehungen können Dinge bewegen, die fernab von Sinn und Verstand sind.

Fazit:
Wirtschaft und Nervenklinik liegen näher beieinander als man denkt. Grandioses Schauspiel mit gebeutelten Top-Managern in den Hauptrollen.

4 von 5 Sternen





Artikel 5 von Kristen Simmons

Anja Druckbuchstaben | 24 August 2013 | 8 Kommentare
Zum Inhalt:
Wer nach Einbruch der Dämmerung sein Haus verlässt, Bücher liest oder uneheliche Kinder zeugt, wird im Amerika der Zukunft hart bestraft. Denn die sog. Moralmiliz entmündigt mit ihren totalitären Artikeln die Bürger der Vereinigten Staaten. Die 17-Jährige Ember hat deshalb ein Leben in Deckung gewählt - doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird plötzlich ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war. In einer Besserungsanstalt für Mädchen wehrt sich Ember gegen Hass, Gewalt und fanatische Moralisten. Und sie muss ihre Mutter retten - doch dazu braucht sie ausgerechnet die Hilfe des Soldaten, der sie verhaftet hat ...

Mein Senf zum Buch:
Was eindeutig für das Buch spricht, ist die Grundidee über die neuen moralischen Statuten und Gesetze, als Grundlage für das Amerika der Zukunft und die Tatsache, dass ich Dystopien einfach gerne lese. Doch leider gab es auch ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben.

Im Vordergrund der Geschichte steht die Beziehung zwischen Ember, die gegen Artikel 5 verstößt und deshalb verhaftet wird, und Chase, dem Kindheitsfreund und jetzigen Soldaten. Der dystopische Aspekt kommt, bis auf die geschilderte Grundidee, leider etwas zu kurz. Ich hätte mir eine ausführlichere Beschreibung der "neuen Welt" und der Begebenheiten sowie der Entwicklung und der dafür verantwortlichen Personen gewünscht.

Das gesamte Buch hinweg herrscht eine konstant bedrohliche Stimmung und es gibt sehr viele Gewaltszenen und -fantasien. Gewalt ist für Dystopien nichts Ungewöhnliches, ganz im Gegenteil, aber das Thema Vergewaltigung schwingt in jeder dieser Szenen mit und obwohl es zumindest bei Ember glücklicherweise nicht dazu kommt, ist diese Bedrohung/ Fantasie allgegenwärtig. Das ist mir einfach zu krass, selbst für eine Empfehlung ab 16 Jahren.

Als Ember und Chase auf der Flucht sind, habe ich völlig das Zeitgefühl verloren. Sie haben es furchtbar eilig und doch vergeht Tag um Tag, das hat mich etwas durcheinandergebracht.
Einige Befreiungsaktionen kamen mir unrealistisch vor, aber darüber lässt sich hinwegsehen.
Letztlich hat das Buch ein, für mich, befriedigendes Ende und ich habe trotz der Kritikpunkte beschlossen, die Reihe weiterzuverfolgen. Der Nachfolger "Gesetz der Rache" kommt im Oktober 2013 raus.

Fazit:
Eine sehr gewaltlastige Dystopie, sogar noch krasser als "Die Bestimmung", bei der eher die Beziehung zwischen den Protagonisten im Vordergrund steht.

3 von 5 Sternen






Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch

Anja Druckbuchstaben | 22 August 2013 | 5 Kommentare
Zum Inhalt:
Peter Grant ist frischgebackener Police Constable, als man ihm einen unerwarteten Karrierevorschlag macht: Er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren. Jetzt muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purpley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln, Leichen in Covent Garden ausgraben … Alles ziemlich anstrengend. Und der Papierkram!

Mein Senf zum Buch:
Meine Güte.. wie lange lag dieses Schmuckstück nun schon auf meinem SUB?
Ich bin froh, dass all die positiven Rezensionen von euch Bücherfreaks, nicht zu viel versprochen haben. Im Büchertreff wurde das Buch ja sogar zum besten Fantasy-Roman 2012 gewählt. Nachdem ich es nun auch endlich gelesen habe, kann ich euch sagen, dass es diesen Titel nicht zu unrecht bekommen hat.

Schon auf den ersten paar Seiten hat mich der Autor mit Humor, Ironie und seinem Schreibstil überzeugt. Dazu kommt der liebenswürdige Hauptprotagonist Peter Grant, der mich ein bisschen an Charlie Asher aus "Ein todsicherer Job" erinnert hat, bloß nicht ganz so verpeilt. Jedenfalls war ich von Beginn an ein Fan von ihm.
Auch die Figur Nightingale (allein schon der Name =), der letzte Zauberer Englands, der Peter unter seine Fittiche nimmt, hat mir gut gefallen.

Normalerweise bin ich kein großer Krimi-Fan, aber da der Autor dieses Genre geschickt mit Fantasy kombiniert, haben mir sogar die Krimi-Aspekte gut gefallen, da diese maßgeblich zu Spannung beigetragen haben. Ich habe die gesamte Geschichte über mitgerätselt und mitgefiebert, eine Auflösung gibt es nämlich erst am Ende ^^.

Ein paar Szenen im Buch sind durchaus gewaltlastig und auch irgendwie ein bisschen eklig, daher würde ich zart besaiteten Seelchen von diesem Buch eher abraten. Ich selbst habe auch an einer bestimmten Stelle unheimlich schlucken müssen.

Fazit:
Das besondere am Buch sind die sympathischen Charaktere, der ironische Erzählstil und die Kombination von Krimi und Fantasy. Alles zusammen macht Lust auf mehr.

4 von 5 Sternen





 

Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams

Anja Druckbuchstaben | 20 August 2013 | 5 Kommentare
Zum Inhalt:
Es hätte ein so schöner Tag werden können - bis der Engländer Arthur Dent feststellen muss, dass sein Haus abgerissen werden soll. Macht aber eigentlich nichts, weil kurz darauf auch die Erde gesprengt wird, um einer Hyperraum-Umgehungsstraße Platz zu machen. Kurz vorher aber entpuppt sich Arthurs bester Freund Ford Prefect nicht etwa als ein kleiner Exzentriker aus der Provinz, wie bisher angenommen wurde, sondern als Besucher von einem kleinen Stern in der Nähe von Betageuze. Und er verfügt nicht nur über den lebensnotwendigen Reiseführer „Per Anhalter durch die Galaxis“, sondern auch über das unschätzbare Wissen, wie man für weniger als 30 Atair-Dollar die Wunder des Weltraums entdecken kann …

Mein Senf zum Buch:
Nachdem Ford Arthur quasi "gerettet" hat, hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. All die unterschiedlichen angesprochenen Charaktere und die galaktischen Begriffe haben mich ein klein wenig verwirrt. 
Was mir sofort gefallen hat, waren die Definitionen des Anhalters und der Encyclopaedia Galactica. Allerdings hat mich die Definition der "Erde" fassungslos zurückgelassen, das konnte auch Fords Ergänzung nicht mehr rausreißen. Da sind wir Menschen nunmal etwas eigen ^^.

Auf den Humor von Douglas Adams muss man sich einfach einlassen, das ist mir mit steigender Zeitenzahl dann auch mehr und mehr gelungen. Mir gefällt einfach die Art und Weise wie er es schafft, dem Leser den Spiegel vorzuhalten und seine verkrampfte Denkweise ein Stück weit ins Lächerliche zu ziehen. Es hat noch nie geschadet, wenn man auch mal über sich selbst lachen kann.
Ein wirklich galaktischer Lesespaß, der die Antwort auf alle Fragen der Menschheit bereithält.

Fazit:
Keine Panik!

4 von 5 Sternen



Sternensturm von Kim Winter

Anja Druckbuchstaben | 18 August 2013 | 2 Kommentare
Zum Inhalt:
Iason hat sich entschieden: für die Liebe, für ein Leben mit Mia. Eigentlich perfekt. Aber plötzlich verschwinden Menschen spurlos aus der Stadt. Und ein unheimliches Flüstern spricht in der Nacht zu Mia. Sie fühlt sich gezogen und weiß nicht wohin. Stimmt es, dass die Entführer in Wirklichkeit hinter ihr her sind? Zweifel keimen auf, ob es Mia wirklich bestimmt ist, den Frieden nach Loduun zu bringen. Und bald schon nährt sich der Verdacht, dass sie vielmehr von einer dunklen und gefährlichen Macht gelenkt wird. Als Wächter seines Planeten muss Iason eine folgenschwere Entscheidung treffen und Mia gerät in ein Netz aus Intrigen, in dem sie niemandem trauen kann, am wenigsten sich selbst.

Mein Senf zum Buch:
Auf das Wiedersehen mit Mia und Iason habe ich mich schon sehr gefreut, die beiden sind einfach traumhaft zusammen.
Der Schreibstil von Kim Winter ist wirklich klasse. Besonders im Zusammenhang mit Mia, hat sie oft Formulierungen, die wie die Faust aufs Auge passen und bei denen ich mich oft kringeln musste. Hier mal ein paar Beispiele von Mias Gedankengängen:

"Wieder und wieder traf mein Schal seine Schulter, und zwar so richtig mit Schmackes." (S. 127)

"Schalt dein Hirn ein, Wiedemann, steck Herrgott nochmal deine Synapsen zusammen und funktioniere!" (S. 149)

"Man kann es drehen und wenden, wie man will, es ist einfach frustrierend, die Ecken und Nischen des ortsansässigen Krankenhauses besser zu kennen, als die intimen Stellen des eigenen Freundes." (S. 154)

 Versteht ihr jetzt was ich  meine? =)

In diesem zweiten Teil der Sternen-Trilogie kommt es für Mia richtig dicke und ich habe über die fast 600 Seiten unglaublich mit ihr mitgelitten. Oft habe ich mich gefragt wie sie das Ganze bloß aushalten kann, habe mich aber gleichzeitig gefreut, dass sie nicht so ein Schwächling ist.
Im Vergleich zum ersten Teil, legt Sternensturm einiges an Spannung zu, was nicht zuletzt auch mit den neuen loduunischen Charakteren zu tun hat.
Am Ende kommt wie gewohnt alles zur Ruhe und dennoch gibt es noch eine Überraschung =)

Fazit:
Mia und Iason überzeugen auf der ganzen Linie und trotzdem beschränkt sich nicht alles nur auf die Beziehung der beiden. Das Buch ist ein guter Mix aus Romantik und Action. Ich freue mich schon auf das Finale "Sternenstaub"!

5 von 5 Sternen





Bei mir läuft auf Repeat...

Anja Druckbuchstaben | 16 August 2013 | 3 Kommentare
... ein Song, der einfach ins Ohr geht und mich nicht mehr loslässt. Toller Sound =)



Avicii - Wake me up




"Wake me up when it's all over, when I'm wiser and I'm older..." *sing*

Evermore - Die Unsterblichen von Alyson Noel

Anja Druckbuchstaben | 15 August 2013 | 5 Kommentare
Zum Inhalt:
Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert – sie überlebt als Einzige. Seither hat sie sich von der Außenwelt zurückgezogen. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Er hat etwas, was Ever zutiefst berührt und gleichzeitig irritiert. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie die Fähigkeit, die Gedanken der Menschen hören zu können. Nicht so bei Damen. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

Mein Senf zum Buch:
Trotz ihrer hellseherischen Fähigkeiten ist Ever irgendwie schwer von Begriff. 3/4 des Buches ist sie völlig ahnungslos und tappt im Dunkeln. Dazu kommt das ständige hin und her, auf und ab mit Damen, der einen Hang zu Blumen hat und deshalb ständig Rosenknospen und Tulpen hinter irgendwelchen Mädchenohren materialisieren muss. Obwohl sich das Buch locker flockig und recht flott lesen lässt, hat die Story sich gezogen wie Kaugummi.
Ever suhlt und aalt sich ständig in Selbstmitleid. Ich verstehe ja, dass sie einen wirklich schweren Verlust erlitten hat, hatte aber kein Verständnis dafür, dass sie nicht wenigstens versucht aus diesem Loch rauszukommen, als ihr dazu Chancen eröffnet werden.

Alles in allem wimmelt es im Buch von Herzschmerz und Schnulz, der Rest hat einfach zu wenig Substanz. Man erfährt viel zu wenig über das Leben der Unsterblichen. Auch die Charaktere konnten mich nicht in ihren Bann ziehen.

Fazit:
Trotz ein paar guter Ansätze, konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Ich werde die Reihe erstmal nicht weiterverfolgen. 

3 von 5 Sternen

Aller guten Dinge sind Drei

Anja Druckbuchstaben | 14 August 2013 | 8 Kommentare
Drei Neuzugänge im August, auf die ich mich schon sehr freue. Ein bisschen überrascht hat mich "Die Scanner", das Buch ist so verdammt dünn =)


Totgeglaubte leben länger =)

Anja Druckbuchstaben | 11 August 2013 | 5 Kommentare
Aaaaaaaaaaaaach was war das schööööööööön! Zwei Wochen Urlaub am Timmendorfer Strand =)
Die Ostsee ist einfach toll, egal ob man drauf rumschippert, drin schwimmt oder am Strand Sandburgen baut. Natürlich hatte ich im Strandkorb auch ein bisschen Zeit zum Lesen (so wie sich das gehört). So hatte ich die Ehre, Bekanntschaft mit Peter Grant, Arthur Dent, einem manisch depressiven Roboter namens Marvin, Ember und Chase sowie den Insassen der St. Ägidius Klinik zu machen. Am Ende ging mir doch dann tatsächlich der Lesestoff aus! Also nichts wie ab in die nächste Buchhandlung.... da habe ich mir dann die Evermore-Reihe geschnappt und gleich damit angefangen. 
Die Online-Welt hat mir kein bisschen gefehlt :-P, aber ein schlechtes Gewissen hab ich schon, dass es hier so lange so ruhig war ^^. Ich hab ja jetzt jede Menge Rezis zu schreiben und all die schönen Blogs und Beiträge zu durchstöbern =)

LG
Anja 

P.S.: Was habe ich wichtiges verpasst? Her mit den Infos! =)